Musikalische Vesper im April 2010
"Vor allem das Ave Maria von C. Franck hat mir so gefallen", sagte jemand nach der Vesper.
"Alles schön, aber das Magnificat war der Höhepunkt", so eine andere.
Und: "Ich bleibe halt beim Laudate Dominum von Mozart", meint die Dritte.
Ganz offensichtlich hat die Musik grossen Anklang gefunden. Sylviane Bourban hat eine sehr sichere und überaus klare, angenehme Alt-Stimme.
Die Gebete und Texte waren eher verhalten. Passend dazu setzte das "Doch der Herr vergisst die Seinen nicht" von Felix Mendelssohn mit flehender Bitte den Psalm 80 fort.
Öffnet eure Ohren, dass ihr trotz aller schlimmen Nachrichten die frohe Botschaft von der Rettung der Welt hört!
Öffnet eure Augen, dass ihr durch alle Dunkelheiten die Güte Gottes erkennt!
Öffnet eure Herzen und Hände, dass ihr annehmen könnt im Kleinen und Schwachen und Unscheinbaren die Nähe und Freundschaft Gottes.
Dorothee Sölle

