Zum 15. September: Sieben Schmerzen ...

Mitte September, fast ein halbes Jahr nach der Karwoche, werden wir Christen wieder an das Leiden erinnert: Kreuz-Erhöhung (14. Sept.) ruft uns den Tod Jesu in Erinnerung. Und Tags darauf erinnern wir uns eigens seiner Mutter und wie sie - trotz oder gerade wegen ihrer Erwählung - ungeheuer Schmerzliches miterleben musste.

verloren - gefunden

 

            ... UND Sieben Freuden Mariens


Es war in Oberzeuzheim, dass ich zum ersten Mal bewusst einer Verehrung der Sieben Freuden Mariens begegnet bin. Natürlich kenne ich den freudenreichen Rosenkranz. Aber hier in diesem ruhigen Wald sind die Sieben Schmerzen den Sieben Freuden gegenübergestellt.

Das gefällt mir. Es ist echt christlich: Kreuz und Leid sind nicht das Letzte, so sehr sie heutzutage die Schlagzeilen dominieren mögen. Nein, die Schmerzen sind durch Jesus Christus überwunden in seiner Auferstehung.
Und mit Christus sind auch wir, allen voran seine Mutter, hineingenommen in den Sieg über Schmerz und Leid und in die Freude der Auferstehung.

 

  Die sieben Schmerzen Mariens   Die sieben Freuden Mariens
                             - Darstellung Jesu, Simeons Voraussage             - Verkündigung duch den Engel
  - Flucht nach Aegypten   - Heimsuchung, Besuch bei Base Elisabeth
  - Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel   - Geburt
  - Jesus begegnet seiner Mutter   - Anbetung der Weisen
  - Kreuzigung und Sterben Jesu   - Wiederauffinden des Zwölfjährigen im Tempel
  - Kreuzabnahme und Beweinung Christi   - Auferstehung Jesu
  - Grablegung   - Leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel

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(September 2018)

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